Einleitung

Es ist Abend, die Sonne geht langsam über dem Rhein unter, als ich mit meinem Bekannten Thomas in einem schönen Restaurant im Kölner Süden mit Blick aufs Wasser sitze.

Thomas hatte mich angerufen, weil er einen Ratschlag brauchte. Er hatte vor einigen Jahren ein leerstehendes Mehrfamilienhaus gekauft, dieses vollständig kernsaniert und dann vermietet. Die extrem hohen Sanierungskosten hatte er komplett abgesetzt, was zu einem steuerlichen Verlust geführt hatte, so dass er – obwohl er Mieteinnahmen erzielte – keine Steuern zahlen musste.

Drei Jahre später hatte das Finanzamt im Rahmen einer Steuerprüfung die Sanierungskosten aufgrund der „3-Gewerke-Regel“ in sogenannte nachträgliche Herstellungskosten umqualifiziert. Sie wurden somit vom Finanzamt nicht als sofort absetzbare Kosten anerkannt, was zur Folge hatte, dass Thomas die Mieteinnahmen nun doch versteuern und somit für drei Jahre insgesamt €181.600 an Steuern nachzahlen musste.

Nun saßen wir hier, genossen unser Abendessen – ich wahrscheinlich etwas mehr als er – und ich fragte mich, wie es dazu hatte kommen können. Dass das Finanzamt bei einer Prüfung so entscheiden würde, hätte ich ihm vorher sagen können, aber weder er noch sein Steuerberater kannten die „3-Gewerke-Regel“ und so wurde dieses vermeintlich lukrative Investment zu Thomas’ steuerlichem Albtraum.

Ich erlebe es immer wieder, dass Menschen ins Immobilien-Business einsteigen und dann schlechte Erfahrungen machen, weil sie sich zu wenig vorbereitet haben. Wie in jeder Branche und wie bei jeder Geschäftsidee gibt es auch hier Dinge, die schiefgehen können. Wenn man sich aber in die Materie einarbeitet, weiß, was man tut und worauf man achten muss, dann sind die Chancen unbeschreiblich groß.

Ich habe dieses Buch geschrieben, um Dir einen kompakten Wegweiser für Deinen Weg in die Welt der Immobilien und somit zum Vermögensaufbau zu geben. Mein Ziel ist es, Dir zum einen die ungeahnten Möglichkeiten aufzuzeigen, die Immobilien als Investment-Vehikel bieten, Dich aber andererseits auch auf Fallstricke hinzuweisen, die Dich zum Stolpern bringen könnten.

Ich bin der Auffassung, dass Immobilien das beste Instrument sind, um in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen ein Vermögen aufzubauen. Das Besondere dabei ist, dass die Risiken nicht sehr groß, die Renditen aber überdurchschnittlich hoch sind, wenn man weiß, wie man es richtig angeht. Zudem sind Gewinne auch a priori gut kalkulierbar und Du erfährst nicht erst im Nachhinein, so wie es bei Aktien der Fall ist, was Dir Dein Investment gebracht hat. Vielmehr kannst Du bereits im Vorfeld ziemlich präzise berechnen, wie viel Geld Du mit einer bestimmten Immobilie verdienen wirst.

Dabei gibt es einen entscheidenden Punkt, der Immobilien-Investments von allen anderen Anlageformen unterscheidet: Immobilien sind die einzige Anlageform, die kreditfinanziert wird, was dazu führt, dass Du mit Immobilien sehr viel schneller Vermögen aufbauen kannst als mit anderen Anlageklassen. Wie das genau funktioniert, wirst Du in diesem Buch erfahren.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Auch ich selbst investiere in Aktien, ETFs etc. und finde dies auch sehr sinnvoll. Zudem gibt es mit Sicherheit Menschen, die – weil sie im richtigen Moment auf die richtige Aktie gesetzt haben – in kürzester Zeit mehr Geld verdient haben, als mit Immobilien möglich gewesen wäre. Aber solche Fälle sind sehr stark von den Faktoren Glück und Zufall geprägt. Man kann niemals mit Sicherheit im Vorfeld sagen, dass man nun die „richtige“ Aktie kaufen wird. Man kann aber mit hoher Sicherheit sagen, dass man mit dieser oder jener Immobilie eine Eigenkapital-Rendite von zum Beispiel 20 % erzielen wird.

Zudem folgen erfolgreiche Immobilien-Investments bestimm-ten Mechanismen, die einem – wenn man diese erst einmal verstanden hat – das Tor in eine andere Anlagewelt öffnen. Auf einmal redet man über Eigenkapital-Renditen von 10, 20, manchmal sogar 30 %.

Ich hoffe sehr, dass es mir gelingen wird, Dir mit diesem Buch zum einen genau diese Mechanismen zu vermitteln, damit Du verstehst, was Immobilien so besonders macht. Zum anderen möchte ich Dich aber auch für eventuelle Gefahren sensibilisieren, die mit Immobilien-Investments verbunden sind. Es ist somit ein Buch der Kategorie „Ich wünschte, das hätte ich schon früher gewusst!“.

Ferner bin ich der Auffassung, dass es ein großes Versäumnis unseres Schulsystems ist, jungen Menschen nicht wenigstens ein Mindestmaß an finanzieller Bildung zu vermitteln. Da aber Geld – ob wir wollen oder nicht – in gewissem Maße unser aller Leben bestimmt, halte ich gewisse Grundkenntnisse finanzieller Sachverhalte für jeden Menschen für unverzichtbar. Dieses Versäumnis unserer schulischen Bildung möchte ich hier zumindest ansatzweise nachholen.

Wir alle erinnern uns an die emotionalen Bilder, als Boris Becker am 29. April 2022 seine Haftstrafe in Großbritannien antreten musste und sich vor laufenden Kameras und den Blicken der Öffentlichkeit von seiner Familie verabschiedete. Boris Becker, ein Mann, der zunächst alles im Leben erreicht hatte, der Millionen besaß und dann – weil er schlechte Berater hatte und die Kontrolle über seine Finanzen verlor – Insolvenz anmelden musste. Natürlich hatte er im Zuge der Insolvenz Fehler gemacht und Vermögenswerte verschwiegen, das will ich gar nicht leugnen, aber zu alldem hätte es gar nicht erst kommen müssen, hätte er sich in Sachen Finanzen nicht ausschließlich auf seine Berater verlassen. Nicht nur dieses Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, seine Finanzen selbst in die Hand zu nehmen. Ein Blick in die täglichen Nachrichten reicht aus, um von Berichten über Altersarmut, marode Renten-systeme und eine zunehmende Schere zwischen Arm und Reich geflutet zu werden.

Du hast mit dem Kauf dieses Buches einen großen Schritt in die richtige Richtung getan, indem Du Deine finanzielle Bildung nun selbst in die Hand nimmst. Dabei ist mir wichtig zu betonen, dass es nicht nur darum geht, für die Rente vorzusorgen, damit man nach einem langen Arbeitsleben den wohlverdienten Ruhestand genießen kann. Vielmehr geht es darum, sich schon viel früher seine Lebensträume zu erfüllen und so schnell wie möglich finanziell unabhängig zu werden.

Ich greife in diesem Buch den einen oder anderen Aspekt in verschiedenen Kapiteln immer mal wieder auf und vertiefe ihn inhaltlich. Dahinter steht zum einen der Gedanke, dass die Wiederholung einzelner Begriffe und komplexer Sachverhalte Dir helfen soll, diese besser zu verstehen und zu verinnerlichen, zum anderen befürworte ich eine sogenannte iterative Vorgehensweise, bei der die Themen schrittweise wiederholt werden, um dabei von Mal zu Mal immer tiefer in die Materie einzudringen.

Bitte betrachte dieses Buch aber auch als eine Art Nachschlagewerk, in dem Du auch zu einem späteren Zeitpunkt mithilfe des Inhaltsverzeichnisses immer mal wieder etwas nachschauen kannst, solltest Du Detailfragen zu einem bestimmten Thema haben. Alles kann man sich schließlich nicht merken.

Und nun wünsche ich Dir viel Spaß beim Lesen sowie viel Erfolg bei Deinen Investments.

 

KAPITEL 1 – DIE REISE BEGINNT

Das Warum

Fragt man junge Menschen heutzutage, was ihnen im Leben wichtig ist, so hört man oft, dass sie reich werden möchten. Aber nicht nur heute ist der Wunsch nach Reichtum sehr ausgeprägt, auch schon vor hunderten von Jahren träumten Menschen davon. So strömten bereits zu Zeiten des kalifornischen Goldrauschs im 19. Jahrhundert Millionen Europäer nach Amerika in der Hoffnung, das schnelle Geld zu machen. In meiner Kindheit träumten viele meiner Freunde davon, Fussballprofi oder Hollywoodstar zu werden und so Millionen zu verdienen, und laut einer Umfrage aus dem Jahr 2024 geben allein in Deutschland 6,7 Millionen Menschen zu, regelmäßig Lotto zu spielen mit dem Ziel, über Nacht zum Millionär zu werden. Doch was genau hält den Traum vom Reichtum seit Jahrhunderten am Leben? Kein Mensch wird wohl behaupten, er wolle sich an seinem Kontoauszug erfreuen. Es ist nicht das Geld als solches, das die Menschen anspornt, sondern es sind die Türen, die es ihnen öffnet. Der Traum vom Geld ist eigentlich ein Traum von Möglichkeiten. Das Verlangen nach Reichtum ist vielmehr ein Verlangen nach einem selbstbestimmten Leben, nach Freiheit und nach innerem Frieden.

Im Gegensatz zu jungen Menschen, die auf die Frage nach ihren Lebenszielen oftmals „Reichtum“ an erster Stelle nennen, antworten alte Menschen auf die Frage nach ihren größten Errungenschaften ganz anders. Niemand behauptet, dass sein Vermögen die größte Errungenschaft sei, wenn er auf sein Leben zurückblickt. Stattdessen sind es außergewöhnliche Erlebnisse, Reisen, die Familie und gute Freundschaften, die wir in der Rückschau als erstrebenswert erachten. Was zunächst wie ein Widerspruch erscheinen mag, ergibt bei näherer Betrachtung aber durchaus Sinn: Als junge Menschen streben wir nach Reichtum, weil wir die Möglichkeiten schätzen, die Geld uns bieten kann: die Möglichkeiten, einem 9-to-5-Job zu entkommen, die Welt zu bereisen, andere zu unterstützen, Zeit mit der Familie oder mit Freunden zu verbringen oder was auch immer Dir gerade dazu einfallen mag. Und am Ende eines erfüllten Lebens sind es genau jene Errungenschaften, die unser Leben so besonders gemacht haben.

Wenn wir uns nun also auf unsere gemeinsame Reise in Richtung Reichtum begeben, dann behalte immer im Hinterkopf, dass das Ziel nicht das Geld selbst ist, sondern dass es die Möglichkeiten sind, die es uns bietet und die Türen, die es uns öffnet. Was sich genau hinter diesen Türen verbirgt, das muss jeder für sich selbst herausfinden …

Kürzlich wurde Immobilieninvestor und Autor Alexander Schneider vom Lifestyle- und Finanzmagazin Cosmopolitan Courier zu einem ausführlichen Interview über Vermögensaufbau mit Immobilien eingeladen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen typische Denkfehler beim Immobilienkauf, der Mythos rund um Eigenkapital und eine zentrale Frage, die viele Menschen beschäftigt: Warum führt Immobilienbesitz nicht automatisch zu Vermögen?

Immobilien gelten seit Jahrzehnten als eine der beliebtesten Möglichkeiten, Vermögen aufzubauen. Gleichzeitig zeigt die Realität, dass viele Menschen zwar Immobilien besitzen, finanziell jedoch weit hinter echten Immobilieninvestoren zurückbleiben.

Im Interview mit dem Cosmopolitan Courier spricht Alexander Schneider darüber, warum genau dieser Unterschied entsteht und welche Denkweise entscheidend ist, wenn Immobilien nicht nur Sicherheit, sondern langfristig auch echtes Vermögen schaffen sollen.

Besitz ist nicht gleich Vermögen

Ein zentrales Thema des Interviews ist der Unterschied zwischen Besitz und Vermögensaufbau. Viele Menschen betrachten ihr Eigenheim bereits als Investment. Tatsächlich funktioniert langfristiger Vermögensaufbau mit Immobilien jedoch meist anders.

Bei vermieteten Immobilien zahlen Mieter langfristig einen Teil der Finanzierung mit ab. Gleichzeitig entstehen je nach Struktur steuerliche Vorteile und die Möglichkeit, das Portfolio schrittweise auszubauen. Beim Eigenheim hingegen trägt der Eigentümer sämtliche Kosten selbst, während das gebundene Kapital oft nur schwer verfügbar ist.

Genau dieser Unterschied ist entscheidend. Besitz kann Sicherheit, Stabilität und ein gutes Gefühl vermitteln. Vermögen entsteht jedoch in der Regel dort, wo Kapital arbeitet, Erträge erzeugt und langfristig skalierbar wird.

Drei zentrale Erkenntnisse aus dem Interview

Im Gespräch mit dem Cosmopolitan Courier werden mehrere Punkte deutlich, die für angehende Immobilieninvestoren besonders wichtig sind.

1. Viele Einsteiger kaufen die falschen Objekte. Ein häufiger Fehler besteht darin, Immobilien zu erwerben, deren Mieteinnahmen nicht ausreichen, um laufende Kosten wie Finanzierung, Nebenkosten und Rücklagen zu decken. Solche Objekte können kurzfristig tragbar sein, erschweren jedoch nachhaltiges Wachstum.

2. Zu viel Eigenkapital ist nicht automatisch ein Vorteil. Viele Menschen glauben, sie müssten möglichst viel eigenes Geld einbringen. In der Praxis kann genau das die Eigenkapitalrendite deutlich verschlechtern. Wer den Hebel-Effekt nicht versteht, verschenkt einen entscheidenden Vorteil von Immobilieninvestments.

3. Wissen ist wichtiger als Mut. Immobilien können ein starkes Instrument für Vermögensaufbau sein, aber nur dann, wenn rechtliche, technische und kaufmännische Grundlagen verstanden werden. Wer sich blind auf Dritte verlässt, unterschätzt häufig Risiken, die mit etwas Vorbereitung vermeidbar wären.

Warum das Thema gerade jetzt relevant ist

Steigende Zinsen, wirtschaftliche Unsicherheit und ein insgesamt anspruchsvolleres Marktumfeld haben in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass viele Menschen Immobilien deutlich skeptischer betrachten. Genau deshalb ist eine differenzierte Perspektive heute wichtiger denn je.

Im Interview macht Alexander Schneider deutlich, dass nicht einzelne Schlagzeilen oder kurzfristige Marktbewegungen entscheidend sind, sondern das Verhältnis zwischen Kaufpreis, Finanzierung, Cashflow und langfristiger Strategie. Gute Kaufmöglichkeiten gibt es nicht nur in perfekten Marktphasen. Sie entstehen vor allem dann, wenn Investoren gelernt haben, sauber zu rechnen und unabhängig zu denken.

Immobilien sind kein passives Einkommen

Ein weiterer Punkt, der im Interview bewusst offen angesprochen wird, ist eine unbequeme Wahrheit über Immobilien. Sie sind kein vollständig passives Einkommen.

Immobilien machen Arbeit. Es gibt unerwartete Reparaturen, organisatorische Aufgaben und Gespräche mit Mietern. Wer etwas anderes erwartet, startet oft mit falschen Vorstellungen. Gleichzeitig können Immobilien, richtig ausgewählt und strategisch aufgebaut, über Jahre ein starkes Fundament für finanzielle Unabhängigkeit schaffen.

Gerade diese ehrliche Sichtweise macht das Gespräch mit dem Cosmopolitan Courier so lesenswert. Es geht nicht um schnelle Gewinne oder leere Versprechen, sondern um einen realistischen Blick auf Chancen, Risiken und die Denkweise hinter nachhaltigem Vermögensaufbau.

Das vollständige Interview bei Cosmopolitan Courier

Das vollständige Interview mit dem Cosmopolitan Courier geht noch deutlich tiefer auf diese Themen ein. Dort spricht Alexander Schneider unter anderem darüber, warum viele Immobilienbesitzer finanziell hinter ihren Möglichkeiten bleiben, weshalb Schulden im richtigen Kontext ein sinnvolles Werkzeug sein können und worauf es beim Vermögensaufbau mit Immobilien wirklich ankommt.

Wer den kompletten Beitrag lesen möchte, findet das Interview hier:

Zum vollständigen Interview auf Cosmopolitan Courier

Der Immobilienkauf kann eine aufregende, aber auch herausfordernde Erfahrung sein. Viele Einsteiger machen dabei Fehler, die teuer werden können. Ob es um die Wahl der richtigen Immobilie, die Verhandlung des Kaufpreises oder steuerliche Aspekte geht – ohne fundierte Kenntnisse kann man schnell in eine Kostenfalle tappen. Hier kommt Pacemaker ins Spiel. Mit über 10 Jahren Erfahrung im Immobiliensegment helfen wir Ihnen im Raum Köln, diese Stolpersteine zu umgehen und Ihr Investment zu optimieren. Hier finden Sie eine hilfreiche Übersicht über häufige Fehler beim Immobilienkauf.

Häufige Fehler beim Immobilienkauf

Unzureichende Marktkenntnis

Ein häufiger Fehler ist die unzureichende Kenntnis des Immobilienmarktes. Viele Käufer unterschätzen die Bedeutung von Standortanalysen und Markttrends. Gerade in Großstädten wie Köln gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Mikrolagen. Ohne diese Informationen kann es passieren, dass man eine Immobilie kauft, die nicht den gewünschten Wertzuwachs bietet. Pacemaker unterstützt Sie dabei, den Markt zu verstehen und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Fehlende Finanzplanung

Ein weiterer Stolperstein beim Immobilienkauf ist die fehlende oder unzureichende Finanzplanung. Viele Käufer kalkulieren nicht alle Kosten ein, die mit dem Kauf einer Immobilie verbunden sind. Dazu gehören nicht nur der Kaufpreis, sondern auch Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notargebühren und mögliche Renovierungskosten. Gerade letztere sind oft nur schwer zu prognostizieren. Eine solide Finanzplanung ist also entscheidend, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Wie Pacemaker Sie durch den Kaufprozess führt

Individuelle Beratung beim Immobilienkauf

Pacemaker bietet Ihnen eine individuelle Beratung, die auf Ihre spezifischen Bedürfnisse und Ziele zugeschnitten ist. Wir analysieren Ihre finanzielle Situation, Ihre Ziele und Ihre Präferenzen, um Ihnen die besten Optionen auf dem Immobilienmarkt in Köln zu präsentieren. Auch dann, wenn Sie bereits ein konkretes Objekt gefunden haben, begleitet wir Sie gerne durch den gesamten Prozess. Wir setzen alles daran, Ihr Investment in jeder Hinsicht zu optimieren. Unser Anspruch besteht u. a. darin, dass Sie das Geld, was Sie an uns bezahlen, bereits nach wenigen Monaten wieder raus haben, indem wir z. B. in der Kaufpreisverhandlung, bei steuerlichen Aspekten oder auch im Rahmen von Sanierungs- oder Renovierungsarbeiten beraten und unterstützen können. Im Endeffekt sollen wir Sie nicht Geld kosten, sondern Geld für Sie einsparen.

Die Vorteile von Pacemaker beim Immobilienkauf

Mehr als 10 Jahre Erfahrung

Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung im Immobiliensegment wissen wir, worauf es ankommt. Unsere Expertise hilft Ihnen, Fehler zu vermeiden und Ihre Investition zu einem Erfolg zu machen.

Umfassende Unterstützung

Von der ersten Beratung bis zum Abschluss des Kaufprozesses stehen wir Ihnen zur Seite. Wenn gewünscht, auch bei der Neu-Vermietung. Wir bieten Ihnen umfassende Unterstützung in allen Phasen des Immobilienkaufs, damit Sie sich sicher und gut beraten fühlen.

Optimierung Ihrer Investition

Unser Ziel ist es, Ihre Investition zu optimieren. Ob durch Kaufpreisverhandlungen, steuerliche Vorteile oder die Auswahl der richtigen Immobilie – wir sorgen dafür, dass Sie das Beste aus Ihrem Investment herausholen.

Bereit, Ihre Immobilienreise zu beginnen? Holen Sie sich jetzt unseren Kostenlosen Download: Die 3 Besten Investment-Strategien Für Immobilien und starten Sie mit Pacemaker durch! Hier herunterladen.

 

 

Immobilien haben sich über die Jahre hinweg als eine der zuverlässigsten und potentesten Anlageformen für Vermögensaufbau erwiesen. Aber wie genau verdient man mit Immobilien Geld? Und was macht diese Anlageform so besonders? In diesem Artikel erkläre ich genau das.

Strategien für Immobilieninvestments

Es gibt unzählige Strategien für Immobilieninvestments – von Cashflow-Strategien bis hin zu spekulativeren Ansätzen. Unabhängig von der gewählten Methode gibt es jedoch drei Kernprinzipien, die immer gelten, wenn es um Immobilien geht.

1. Cashflow

Beim Cashflow handelt es sich um den monatlichen Überschuss, den man erzielt, wenn man seine Immobilie vermietet. Angenommen, Sie vermieten eine Wohnung für 1.000 € im Monat und haben Kosten von 900 € – Sie erzielen dann einen Cashflow von 100 €. Es ist jedoch zu beachten, dass nicht alle Immobilien von Beginn an Cashflow positiv sind. Die Lage, der Kaufpreis und die Zinssituation können variieren, aber im Idealfall sollte eine Immobilie zumindest Cashflow neutral starten und mit der Zeit Cashflow positiv werden.

2. Wertentwicklung

Die Wertentwicklung einer Immobilie kann in zwei Kategorien unterteilt werden: beeinflussbare und nicht beeinflussbare Faktoren. Während wir die Wertentwicklung, die durch Inflationsraten oder Nachfrage und Angebot bestimmt wird, nicht direkt steuern können, haben wir die Kontrolle über Renovierungen und Modernisierungen. Eine 20.000 € Sanierung könnte beispielsweise den Wert einer Wohnung um 30.000 € erhöhen, was einen Profit von 10.000 € bedeutet.

3. Tilgungsanteil

Die Tilgung ist der Anteil der monatlichen Hypothekenzahlung, mit dem das Darlehen reduziert wird. Nehmen wir an, Sie haben eine monatliche Rate von 700 €, von denen 300 € auf die Tilgung gehen. Dieser Betrag verringert Ihr Darlehen, und über die Jahre hinweg baut dies effektiv Ihr Vermögen auf. Das Tolle daran? In der Regel zahlt der Mieter diesen Betrag und nicht Sie.

Ein weiterer, oft übersehener Aspekt, der den Wert von Immobilieninvestitionen steigert, ist die Inflationssicherheit. Dies ist ein faszinierendes Thema, das oft unterschätzt wird und den Gegenstand eines zukünftigen Artikels darstellen wird.

Warum sind Immobilien so effektiv?

Der echte Vorteil von Immobilien als Anlageform liegt in der Hebelwirkung des Mietereinkommens. Stellen Sie sich vor, Sie haben fünf Wohnungen und jede von ihnen trägt 300 € zur Tilgung bei – das bedeutet, dass Sie jeden Monat 1.500 € an Vermögen aufbauen, ohne Ihr eigenes Geld zu investieren. Im Vergleich dazu können Investitionen in beispielsweise ETFs zwar auch profitabel sein, aber sie sind in der Regel durch Ihr verfügbares Einkommen begrenzt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Cashflow, die Wertsteigerung und die Tilgung die drei Säulen sind, auf denen der Erfolg von Immobilieninvestitionen basiert. Und während die Inflationssicherheit ein weiterer Vorteil ist, der in Betracht gezogen werden sollte, bleibt die Fähigkeit, passives Einkommen und Vermögen durch Mietereinkommen zu generieren, unerreicht.

Danke fürs Lesen und bleiben Sie dran für weitere Einblicke in die Welt der Immobilieninvestitionen!

 

 

Worst-Case-Szenario

Jedes Investment birgt gewisse Risiken, dies ist bei Immobilien-Investments nicht anders. Im Folgenden werden drei verschiedene Szenarien betrachtet, um zu beurteilen, wie risikoreich Immobilien wirklich sind. 

Dabei gehen wir auf die folgenden drei Aspekte ein:

  1. Der Wert der Immobilie sinkt
  2. Es entstehen unvorhergesehene Kosten
  3. Mietausfall

Die modellhafte Ausgangssituation sieht so aus, dass eine Eigentumswohnung als Kapitalanlage für 100.000€ gekauft und diese zu 100% über eine Bank finanziert wird. Lediglich die Erwerbsnebenkosten für Grunderwerbsteuer, Notar- und Gerichtskosten i. H. v. insgesamt 10.000€ werden aus Eigenkapital gezahlt. 

Die Kaltmiete beträgt 400€ monatlich, was einer Brutto-Mietrendite von 4,8% entspricht, also ein vollkommen realistischer Wert.

Die monatliche Finanzierungsrate beträgt 275€ (Zins: 1,3%, anfängliche Tilgung: 2%, Zinsbindung: 15 Jahre) und die nicht umlagefähigen Nebenkosten inkl. Instandhaltung betragen 50€.

Nach Abzug aller Ausgaben erwirtschaftet diese Immobilie somit einen monatlichen Überschuss von 75€. 

Risiko 1: Der Wert der Immobilie sinkt

Von einer Wertminderung der Immobilie, z. B. aufgrund eines Immobilien-Crashs, sind weder die Mieteinnahme, noch die Finanzierungsrate oder die sonstigen Kosten betroffen. Die Wohnung mag vielleicht auf dem Papier jetzt weniger Wert sein, aber in der Realität ändert sich erst einmal nichts. Die monatliche Miete deckt nach wie vor die Finanzierungsrate und die sonstigen Kosten, so dass auch nach einem Preisverfall der Wohnung immer noch 75€ monatlich übrig bleiben. Dieser sehr triviale Aspekt ist wichtig zu verstehen, da es viele Menschen gibt, die der Auffassung sind, ein Rückgang der Immobilienpreise würde sie unmittelbar betreffen. Dies ist aber nicht der Fall. 

Allerdings haben Banken dann, wenn der Wert einer Immobilie drastisch sinkt, das Recht, zusätzliche Sicherheiten vom Eigentümer zu verlangen. Würde die Wohnung zum Beispiel 10% an Wert verlieren, so könnte die Bank 10.000€ an neuen Sicherheiten verlangen. Aber schauen wir noch etwas genauer hin: Pro Jahr werden durch den Mieter 2.000€ getilgt, d. h. nach 5 Jahren beträgt die Restschuld bei der Bank nur noch 89.673€, so dass wir hier bereits aus dem Risiko sind. Das Risiko einer zusätzlichen Sicherheitenforderung durch die Bank besteht somit nur für die Anfangsjahre und wird von Jahr zu Jahr in Höhe der Tilgung reduziert. Man sollte daher insgesamt darauf achten, dass die Beleihungsquote von Immobilien möglichst unter 80% beträgt, denn dann ist das Risiko eines Preisverfalls weitestgehend eliminiert. Selbst bei einem Preisverfall von 20% würde die Bank dann keine neuen Sicherheiten einfordern, da die Immobilie immer noch wertvoller ist als die Höhe der Restschuld. Ein Wertminderungsrisiko von mehr als 20% halte ich für sehr unwahrscheinlich, da die Mietrendite bei konstanter Miethöhe dann um ebenfalls 20% steigen würde und das würde die betreffende Immobilie wieder sehr atttrativ machen. 

Dennoch zahlen mache Anleger aus diesem Grund bereits beim Kauf 20% des Kaufpreises aus Eigenkapital. Auch in diesem Fall ist das Risiko einer Nachforderung durch die Bank weitestgehend eliminiert, allerdings verhält sich dieses Vorgehen absolut konträr zum möglichst sinnvollen Ausnutzen des Hebeleffektes, was wiederum für eine Vollfinanzierung der Immobilie spricht. Hier muss jeder Anleger für sich selbst abwägen, welches Risiko er bereit ist einzugehen. 

Was aber, wenn die Immobilie nach der Zinsbindungsfrist verkauft werden muss? In unserem Beispiel beträgt die Restschuld nach Ablauf der Zinsbindungsfrist noch 66.895€, d. h. selbst wenn die Immobilie für 20% unter dem ursprünglichen Kaufpreis, also für 80.000€ verkauft werden muss, z. B. weil eine Anschlussfinanzierung nicht zu realisieren ist, kann bequem die Restschuld bei der Bank beglichen werden und es bleiben noch mehr als 13.000€ übrig. Zudem hat man 15 Jahre lang monatlich 75€, insgesamt also 13.500€ als Überschuss aus der Vermietung erhalten. Selbst dann, wenn während der Haltedauer die ein oder andere Reparatur angefallen sein sollte, so kommt man immer noch mit einem deutlichen Plus aus diesem „Horror-Szenario“ heraus. Die Eigenkapitalrendite betrüge immer noch 6,7% p. a. und das trotz des Wertverlustes der Wohnung von 20%.

Detaillierter gehe ich darauf in dem Beitrag „Sinkende Preise? – Die Risiken von Immobilien-Investments“ ein. 

Risiko 2: Es entstehen unvorhergesehene Kosten

Bei einer Eigentumswohnung ist der Eigentümer wirtschaftlich für alles verantwortlich, was sich im sogenannten Sondereigentum befindet. Dies bedeutet nichts anderes als für alles, was sich innerhalb der Wohnung befindet, also auch Wasserleitungen, Heizkörper, Gas-Thermen, Elektrik etc. 

Nicht zum Sondereigentum gehören i. d. R. sogenannte Strangleitungen, das sind die senkrechten Wasserleitungen im Gebäude, die von Etage zu Etage verlaufen und der Rohbau, also das Mauerwerk, sowie eine Zentralheizung, sofern es diese gibt, das Dach und i. d. R. auch nicht die Fenster, wo bei es hier manchmal Ausnahmen gibt. Für diese Dinge – und das sind meist auch die teuren Reparaturen – kommt bei einem Schaden die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) auf. Wichtig ist, dass man bereits beim Kauf einer Wohnung darauf achtet, dass die WEG eine entsprechende Instandhaltungsrücklage gebildet hat, die regelmäßig bespart wird, so dass solche gemeinschaftlichen Reparaturen auch durch die WEG beglichen werden können. Zwar kann es theoretisch passieren, dass Eigentümer im Falle von Reparaturen, die aufgrund ihrer Höhe nicht durch die Rücklage gedeckt sind, zu einer sogenannten Sonderumlage aufgefordert werden, dies kommt aber eher selten vor und wenn doch, sind die Beträge meist auch überschaubar, da die Kosten ja durch alle Eigentümer geteilt werden. Dennoch sollte man wissen, dass dieses Risiko besteht. Ich hatte den Fall persönlich bislang zwei mal. Einmal betrug die Sonderumlage 1.000€ und ein anderes mal 250€.

Somit bleibt natürlich das Risiko, dass Dinge innerhalb der Wohnung repariert werden müssen, beispielsweise ein defekter Durchlauferhitzer, eine Gas-Therme, eine undichte WC-Spülung, eine oder eine defekte Sicherung. Aber all dies sind keine kostspieligen Angelegenheiten. Man überlege einmal selbst, was in der eigenen Wohnung kaputt gehen könnte, das man seinem Vermieter in Rechnung stellen würde oder wie oft man dies schon getan hat. Diese Dinge kommen nicht allzu häufig vor und wenn doch, dann sind es meist überschaubare Beträge. Meiner Auffassung nach stellt das Worst-Case-Szenario eine nicht reparable Gas-Therme dar. Der Neu-Einbau kostet ca. 2.500 bis 3.500€, das ist etwa das schlimmste, was einem passieren kann und trifft natürlich nur auf Wohnungen zu, die eine Gas-Therme besitzen. Bei Zentralheizungen geht dieses Risiko auf die WEG über.

Eine Faustformel besagt daher, dass man immer 5% des Immobilienwertes an Rücklage besitzen sollte, im vorliegenden Fall also 5.000€. Dies ist meiner Meinung nach auch ausreichend. Es werden i. d. R. keine unvorhergesehenen Reparaturen entstehen, die diesen Betrag übersteigen, außer es sind Versicherungsfälle, wie z. B. ein Rohrbruch, und eben diese Fälle sind natürlich durch die Gebäudeversicherung abgesichert. 

Bei ganzen Häusern sind die Risiken entsprechend größer, vor allem, weil es viele Menschen versäumen, entsprechende Rücklagen zu bilden. In einer WEG wird darauf schon eher geachtet. Wenn dann das Dach erneuert werden muss, kann das schnell 50.000€ kosten. Allerdings mindert eine vorausschauende Planung sowie eine regelmäßige Wartung und Kontrolle die Risiken. So kann man die Erbneuerung eines Daches oder einer Zentralheizung in der Regel schon 2-3 Jahre im Vorfeld planen und sich dann finanziell entsprechend darauf einstellen. Kosten in solcher Höhe entstehen nicht über Nacht.

Fazit: Man sollte eine Rücklage in Höhe von etwa 5% des Immobilienwertes als Sicherheit bereithalten und wird zu 99% kein finanzielles Risiko aufgrund unvorhersehbarer Kosten erleiden.

Risiko 3: Mietausfall

Das Szenario eines Mietnomadens ist wahrscheinlich das weitverbreiteste Horror-Szenario für einen jeden Anleger und vermutlich dasjenige, was die meisten Menschen davon abhält, sich eine Eigentumswohnung anzuschaffen. 

Man nimmt an, dass es in Deutschland (je nach Quelle) zwischen 15.000 und 100.000 Mietnomaden gibt. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte, aber gehen wir vom Worst Case aus: Selbst 100.000 Mietnomaden stehen in Deutschland ca. 42 Millionen Haushalte gegenüber (Quelle: Statista 2021). Statistisch gesehen liegt die Chance, dass man als Mieter einen Mietnomaden vorfindet, demnach bei 0,0024%.

Häufiger sind jedoch die Fälle, in denen Mieter ihr Miete verspätet zahlen. Auch aus diesem Grund sollte man immer ein kleines Puffer auf seinem Mieteingangskonto haben. Je mehr Mühe man sich bei der Mieterwahl gibt, desto weniger wahrscheinlich wird man im Nachhinein mit solchen Problemen konfrontiert. Sollte man dennoch Sorge haben, zu den Betroffenen zu gehören, so kann man aber auch das Risiko des Mietausfalls versichern. Die Höhe der Prämie richtet sich natürlich nach der Höhe der Miete. Die Versicherung einer Kaltmiete von z. B. monatlich 500€ liegt bei etwa 170€ im Jahr. Wichtig ist hier das Kleingedruckte in den Policen, da die Versicherer sonst schnell Gründe finden, warum der Versicherungsschutz nicht greift. So ist das Einholen einer Schufa-Auskunft z. B. verbindlich vorgeschrieben. Die Versicherung deckt in aller Regel den Mietausfall von bis zu einem Jahr sowie die anfallenden Prozesskosten ab. 

Fazit:

Die finanziellen Risiken sind in der Summe sehr überschaubar. Selbst ein Worst-Case-Szenario kann einem nichts anhaben, wenn man vorausschauend plant. Wichtig ist eine finanzielle Rücklage i. H. v. 5% des Objektwertes, um anfallende Reparaturen oder Sonderumlagen immer begleichen zu können. 

Wertminderungen sind nicht so schlimm, wie sie auf den ersten Blick wirken, da sie sich nicht auf die Zahlungsfähigkeit auswirken und man trotzdem noch eine gute Rendite erwirtschaften kann. Das Risiko, plötzlich zusätzliche Sicherheiten einbringen zu müssen, kann man verringern, indem man bereits einen Teil des Kaufpreises aus Eigenkapital zahlt.

Die Gefahr von Mietausfällen sollte nicht überbewertet werden. Wer dennoch Sorge hat, kann dies für kleines Geld versichern. 

Diesen Risiken stehen die hohen Rendite-Chancen gegenüber. 

Ich wünsche viel Erfolg beim Investieren!

Fix n Flip

Fix n Flip ist unter Immobilien-Investoren gerade in aller Munde. Darunter versteht man das kurzfristige Kaufen, Aufwerten und Verkaufen von Immobilien, so wie viele es aus Fernsehsendungen wie „Fixer Upper“ oder „Flip or Flop“ schon kennen.

Die Idee ist einfach: man kauft eine sanierungsbedürftige Immobilie, macht alles wieder schön und verkauft sie anschließend mit Gewinn. Heute möchte ich einmal aufzeigen, wie man dieses Geschäftsmodell, das durchaus sehr lukrativ ist, noch optimieren kann.

Wenn ich die Immobilie verkaufe, muss ich den Gewinn natürlich versteuern. Das ist grundsätzlich nicht schlimm, denn, wenn ich anderswo arbeiten gehe, muss ich meinen „Gewinn“, also meinen Lohn, auch versteuern, aber vielleicht kann man ja noch etwas verbessern. Außerdem ist es doch schade, wenn ich eine Immobilie gerade richtig schön saniert und aufgewertet habe, dass ich diese dann wieder hergeben muss. Aus diesen zwei Nachteilen ist folgendes Konstrukt entstanden, das ich genau so auch schon umgesetzt habe:

Statt die Immobilie zu verkaufen, lasse ich Sie von einer Bank nach der Sanierung neu bewerten. Da die Immobilie durch die Sanierungsmaßnahmen deutlich im Wert gestiegen ist, verkaufe ich Sie nicht, sondern refinanziere sie, d. h. dass ich sie zum ursprünglich geplanten Verkaufspreis nachbeleihe.

Hier ein Beispiel:

Ich kaufe eine Eigentumswohnung für 70.000€ zuzüglich 7.000€ Erwerbsnebenkosten und 23.000€ Sanierungskosten. Insgesamt habe ich also 100.000€ ausgegeben. Diese Wohnung könnte ich nun für z. B. 120.000€ verkaufen. Den Gewinn von 20.000€ müsste ich versteuern. Stattdessen kann ich die Wohnung aber auch bis zu 120.000€ beleihen lassen und behalte sie einfach. Auf diese Art und Weise erhalte ich ebenfalls 20.000€ auf mein Konto überwiesen, habe also etwas mit der Wohnung verdient und kann diese nun vermieten. Der Mieter zahlt die Wohnung ab, so dass ich damit weiteres Geld verdiene. Da ich meinen „Gewinn“ nun aber nicht durch den Verkauf, sondern über das Darlehen bezogen habe, ist dieser nicht zu versteuern, da mir die Bank das Geld nur geliehen hat; ich habe steuerlich also gar keinen Gewinn erwirtschaftet obwohl ich die 20.000€ auf dem Konto habe. Zudem muss ich den Kredit nicht an die Bank zurückzahlen, da das der Mieter für mich übernimmt. Eventuell habe ich durch die Vermietung, je nach Miete und Finanzierung, sogar noch einen positiven Cashflow, so dass ich noch zusätzliches Geld erwirtschafte. Im anderen Fall wäre die Wohnung einfach weg gewesen.

Ich gebe zu, dass man sich in dieses Konstrukt erst etwas „reindenken“ muss und es auch an gewisse Bedingungen wie Beleihungsgrenzen, entsprechende Bonität etc. geknüpft ist, aber es funktioniert. Ganz wichtig ist auch zu wissen, dass man dies nie in der „privaten Sphäre“ machen darf, da man dann die Zinsen für das Darlehen als Privatperson nicht mehr absetzen darf. Das ganze geht nur innerhalb einer Firma bzw. Gesellschaft. Man darf als Privatperson, die Zinsen für ein Immobiliardarlehen, nur dann absetzen, wenn das Darlehen kausal für den Erwerb der Immobilie war. Habe ich aber bereits die Immobilie und nehme dann ein Darlehen auf, so darf ich die Zinsen nicht mehr absetzen. Bei Firmen gilt diese Regel nicht. Ich erwähne das hier so explizit, weil ich schon namhafte Steuerberater gesprochen habe, die das nicht wussten.

Sofern Du also einmal vor hast, durch Fix n Flip nebenbei oder auch hauptberuflich Geld zu verdienen, ziehe diese Möglichkeit doch einmal in Betracht. Du sparst Dir die Steuer auf den Verkaufsgewinn  und profitierst zusätzlich von dem Erhalt der schönen Immobilie in Deinem Portfolio.

Die Kunst mit Problemen umzugehen

Kennen wir nicht alle Phasen im Leben, in denen wir das Gefühl haben, das alles schief zu laufen scheint? Gerade im Bereich „Immobilien“ kommt es nicht selten zu Problemen; sei es mit Mietern oder Handwerkern, mit Banken oder Bauämtern.

Viele Menschen lassen sich daher davon abhalten, überhaupt in Immobilien zu investieren, und das obwohl sie die wohl rentabelste Anlageklasse überhaupt sind, schlicht deshalb, weil sie Angst vor den Problemen haben. Sollte man aber stattdessen nicht besser an der Art arbeiten, wie man mit diesen Problemen umgeht anstatt einfach davor wegzulaufen? Macht es nicht mehr Sinn, sein Mind-Set zu überarbeiten statt Chancen ungenutzt zu lassen? Die erfolgreichsten Menschen sind am Ende nicht die, die keine Fehler machen, sondern diejenigen, die keine Angst vor Fehlern haben und einfach immer und immer wieder aufstehen, wenn sie hinfallen. Dazu kommt, dass eine Vielzahl von Ängsten und Sorgen überhaupt nie eintreten. Oft machen wir uns Sorgen vor Dingen, die passieren könnten, tatsächlich kommt es aber niemals dazu. Viele Dinge, die wir einst als Problem sahen, entpuppen sich im Nachhinein sogar als Chance auf etwas besseres. Probleme und Ängste zu überwinden lässt uns wachsen und beschert uns Glücksmomente. Überlege also immer, ob eine Angst begründet ist, wie Du mit einem Problem umgehen kannst und ob sich nicht sogar eine Chance dahinter verbirgt. Will Smith hat es treffend auf den Punkt gebracht: „Bliss is on the other side of fear“.

Kürzlich habe ich folgende chinesische Anekdote gelesen, an der ich Dich gerne teilhaben lassen möchte:

Es war ein armer chinesischer Bauer, der alleine mit seinem Sohn auf einem Hof lebte. Sie besaßen ein einziges Pferd, mit dem sie den Acker pflügten und lebten von dem, was sie dort anbauten.

Eines Tages rannte das Pferd weg und die Leute aus dem Dorf sagten voller Mitleid zu dem Bauer und seinem Sohn: „Habt Ihr ein Pech! Jetzt habt ihr nicht mal mehr ein Pferd, das Euch bei der Arbeit hilft und müsst die ganze Feldarbeit alleine machen!“. Der Bauer antwortete gelassen: „Ob das Glück oder Pech ist, wird sich noch zeigen…“

Nach zwei harten Arbeitstagen aber kam das Pferd plötzlich wieder zurück, gefolgt von 15 Wildpferden, die sich ihm angeschlossen hatten. Die Leute aus dem Dorf waren voller Neid und sprachen: „Habt Ihr ein Glück! Jetzt seid ihr reich und könnt vielmehr anbauen als je zuvor.“ Der Bauer antwortete gelassen: „Ob das Glück oder Pech ist, wird sich noch zeigen…“

Schon am nächsten Morgen nahm der Sohn des Bauern sich vor, das erste Wildpferd zu zähmen und einzureiten. Er viel dabei vom Pferd und brach sich ein Bein. Die Dorfbewohner waren erneut voller Mitleid für den Bauern und sagten: „Hast Du ein Pech! Jetzt fällt Dein Sohn für Wochen aus und Du musst die ganze Arbeit alleine machen. Der Bauer antwortete wieder gelassen: „Ob das Glück oder Pech ist, wird sich noch zeigen…“

Kurze Zeit später brach ein Krieg aus und alle jungen Männer wurden einberufen, an der Front zu kämpfen, bis auf den Sohn des Bauern, der mit dem gebrochenen Bein nicht laufen konnte…

Wenn Dir wieder einmal etwas vermeintlich negatives widerfährt, dann lass Dich nicht entmutigen! Betrachte die Dinge einmal aus einem anderen Blickwinkel und suche nach etwas Gutem daran. Und wenn es wirklich nichts Gutes zu entdecken gibt, dann denke immer daran, dass Du mit jedem Problem wächst und Dich nur weiterentwickeln kannst, wenn Du Aufgaben löst, die Dir zuvor noch nicht gestellt worden waren. Erfolgreich werden die, die immer wieder aufstehen…!

Bonität

Wer eine oder mehrere Immobilien finanzieren möchte, kommt an dem Thema „Bonität“ nicht vorbei. Heute wollen wir uns einmal damit befassen, was man selbst aktiv tun kann, um seine Bonität zu verbessern und somit seine Finanzierungsmöglichkeiten zu optimieren. Was viele nämlich gar nicht wissen: die eigene Bonität bestimmt nicht nur, ob man eine Finanzierung bekommt, sondern auch bis zu welcher Kredithöhe und vor allem zu welchen Konditionen. Bei einer besseren Bonität ist nämlich aus Sicht der Bank deren Risiko geringer und das spiegelt sich in einem niedrigeren Zins wider. Es macht daher immer Sinn, sich auch mal mit diesem Thema auseinander zu setzen.

Zunächst einmal muss man wissen, wie Banken die Bonität überhaupt ermitteln. Dabei geht es im Wesentlichen um drei Dinge:

  1. Die Haushaltsrechnung
  2. Die Vermögensübersicht
  3. Schufa und sonstige Merkmale

Die Haushaltsrechnung

Bei der sogenannten Haushaltsrechnung schaut sich die Bank Deine monatlichen Einnahmen und Ausgaben an und ermittelt wie viel Geld dann unterm Strich noch übrig bleibt. Je mehr Du nach Abzug aller Ausgaben noch übrig hast, desto „stabiler“ ist Deine Bonität, da dieses Geld quasi eine Reserve bildet für den Fall, dass mal Einkommen ausfallen sollte oder aber unvorhergesehene Ausgaben entstehen, beispielsweise, weil die Waschmaschine kaputt gegangen ist.

Zu den Einnahmen gehören natürlich Dein Arbeits-Einkommen (netto) aber auch Mieteinnahmen (Kaltmiete), Kindergeld, Unterhaltszahlungen, die Du erhältst, Zinserträge oder Dividenden und sonstige Einnahmen.

Ein ganz wichtiger Punkt ist der, dass Dein Einkommen nur dann angerechnet wird, wenn es nachhaltig ist. Als „nachhaltig“ gilt  z. B. Arbeitslohn, wenn Du in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis stehst. Für den Fall, dass Du selbständig oder Freiberufler bist, so solltest Du diese Tätigkeit seit mindestens drei Jahren ausüben und drei positive Jahresabschlüsse vorweisen können. Dabei sollte die Höhe des Gewinns so hoch sein, dass man auch davon leben kann, als Single mindestens 30.000€ Gewinn nach Steuern pro Jahr. Idealerweise sollten die Gewinne auch von Jahr zu Jahr steigen, damit die Bank sieht, dass Dein Business wächst. Hast Du aktuell hingegen einen Gewinn von weniger als 30.000€ netto pro Jahr oder befindest Dich als Angestellter noch in der Probezeit, so ist dies nicht kategorisch ein Ausschlusskriterium, macht die Sache aber deutlich schwieriger.

Zu den Ausgaben gehören die Miete inkl. Nebenkosten – sofern Du zur Miete wohnst – Deine Lebenshaltungskosten, Kosten für ein Auto – sofern Du eins besitzt – Kreditverpflichtungen, die Bewirtschaftungskosten Deiner bestehenden Immobilien, aber auch Sparverträge, Versicherungsbeiträge etc.

Oberstes Kriterium seitens der Bank ist, dass Deine Haushaltsrechnung positiv sein muss, wobei man hier annimmt, dass Du mindestens 200€ übrig haben solltest. Ist Dein Ergebnis unterhalb von 200€ monatlich oder gar negativ, so ist es fast unmöglich ein Darlehen zu bekommen, da die Bank davon ausgeht, dass Du finanziell zu leicht in die Bredouille kommen kannst.

Möchtest Du nun eine Finanzierung anfragen, so ist es ratsam, Deine Haushaltsrechnung dahingehend zu überprüfen. Hast Du z. B. andere Kredite laufen, z. B. für einen Fernseher, den Du finanziert hast, so solltest Du im Falle einer zu schlechten Haushaltsrechnung, den Kredit zunächst zurückzahlen. Zudem könntest Du prüfen, welche monatlichen Ausgaben sich sonst noch reduzieren lassen. Je mehr am Ende unterm Strich übrig bleibt, desto besser! Insbesondere, wenn Du vorhast, im Laufe der Zeit mehrere Immobilien zu finanzieren, solltest Du bereits beim Kauf der Objekte darauf achten, dass die Immobilien Dir monatlich mehr einbringen als Du ausgeben musst, da ansonsten Deine Haushaltsrechnung früher oder später unweigerlich ins Negative rutscht. Dabei sind die Bewirtschaftungs- und Verwaltungskosten der Immobilien natürlich genauso zu berücksichtigen wie angemessene Rücklagen. 

Die Vermögensübersicht

Ähnlich wie bei der Haushaltsrechnung stellt die Bank bei der Vermögensübersicht alle Vermögenswerte und alle Schulden gegenüber. Auch dieser Wert muss positiv sein, da Du ansonsten als „überschuldet“ giltst.

Wichtig zu wissen ist, dass die Bank nur „nachhaltige“ Vermögenswerte in ihre Berechnung mit einbezieht. Ein Auto oder ein teurer Fernseher werden hingegen nicht berücksichtigt, da diese zu schnell an Wert verlieren.

Bei manchen Anlageklassen macht die Bank auch noch Risiko-Abschläge. So werden Aktien z. B. immer nur mit 60% ihres aktuellen Wertes angesetzt, Immobilien in der Regel mit 80%, da all diese Werte theoretisch an Wert verlieren könnten.

Überprüfe also Deine Vermögensübersicht und stelle sicher, dass Du unterm Strich mehr Vermögenswerte als Verbindlichkeiten hast.

Schufa und sonstige Merkmale

Der dritte Aspekt ist der, dass sich die Bank Deine Schufa-Auskunft ansieht und prüft, ob es sonstige Merkmale gibt, die gegen eine Kreditvergabe sprechen. Hier wären z. B. häufige Rücklastschriften auf Deinen Konten, ein dauerhafter Kontostand im Minus oder die Abgabe einer sog. „eidesstaatlichen Versicherung“ zu nennen, bei der Du einräumst, dass Du Deinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kannst.

Dabei sind auch Dinge, die für eine „instabile“ Lebensweise sprechen, manchmal nachteilig für den sogenannten Schufa-Score. Beispielhaft sind hier zu nennen: häufige Umzüge in kurzer Zeit, viele Vertragswechsel, z. B. beim Telefonanbieter, häufige Wechsel der Hausbank etc. Wichtig ist hier auch nicht, ob das fair oder gerechtfertigt ist, stattdessen solltest Du nur wissen, welche Mechanismen unmerklich Deinen Schufa-Score beeinflussen können. Hintergrund ist der, dass die Schufa hier mit statistischen Wahrscheinlichkeiten arbeitet und, ob es Dir nun gefällt oder nicht, statistisch gesehen, sind diejenigen Leute, die oft umziehen, ständig ihr Konto wechseln etc. auch diejenigen, bei denen öfter mal eine Rate nicht pünktlich gezahlt wird. Alles, was hingegen „Stabilität“ und eine „geordnete Lebensweise“ ausstrahlt, ist dafür förderlich.

Im Vergleich zu den ersten beiden Punkten, sind diese Aspekte zwar von untergeordneter Bedeutung, aber sie haben einen Einfluss.

Es gibt noch weitere Feinheiten und Tricks, wie man seine Bonität verbessern kann. Solltest Du hier weitergehende Fragen haben, so kannst Du gerne eine Nachricht schicken, aber für´s Erste, weißt Du jetzt, worauf es ankommt und was Du tun kannst, um Deine Bonität zu optimieren.

Knowledge

Wer in Immobilien investieren möchte, der sollte stets danach streben, sein Fachwissen zu vertiefen und auszubauen. Manchmal sind es etwas trockene Themen, die dennoch wichtig sind, wie z. B. aktuelle Änderungen im Miet- oder Baurecht, oftmals sind es aber auch spannende Fragen, denen man nachgehen kann: mit dem richtigen Know-How lassen sich nämlich Eigenkapitalrenditen ins unermessliche steigern, die Steuerlast senken oder durch kluge Finanzierungstricks der monatliche Cashflow erhöhen – alles Dinge, die durchaus Spaß machen.

Wo aber findet man nun den besten Content und lernt die besten Tricks?

Wie Du weißt, versuche ich, mein Wissen bestmöglich zu vermitteln und freue mich, wenn ich Dir damit weiterhelfen kann. Da es aber immer wichtig ist, sich mehrere Meinungen einzuholen, Dinge auch mal aus einer anderen Perspektive zu beleuchten, sich auch mal die Gegenseite anzuhören, habe ich nachfolgend einmal die besten und wichtigsten Quellen zum Thema „Immobilien-Know-How“ zusammengestellt. Alle Empfehlungen spiegeln natürlich meine persönliche Meinung wider. Ich bekomme hierfür weder Geld noch sonst irgendetwas (die meisten werden mich nicht einmal kennen), aber ich dachte, es könnte Dir weiterhelfen, nochmals neue Quellen zu erkunden.

1. http://www.immlab.de

Die Seite wird von Erik Renk und Paul Hinrichs betrieben. Beide sind absolute Experten auf dem Gebiet „Immobilien“ und vermitteln hier alles, was wichtig ist. Angefangen von den absoluten Basics bis hin zu Spezialwissen. Ein Großteil des Contents ist kostenlos; für kleines Geld gibt es aber auch noch Videokurse, um sein Wissen zu vertiefen (ab 9€). Außerdem empfehlenswert ist das Buch „Entspannt in Immobilien investieren“.

2. http://www.alex-fischer-duesseldorf.de

Alex Fischer gilt als einer der erfolgreichsten Immobilien-Investoren und hat sich auch als Coach und „Wissensvermittler“ einen Namen gemacht. Sein Know-How ist sehr breit gefächert und geht sehr in die Tiefe. Auch der Bereich „Steuern“ nimmt bei Alex großen Raum ein. Auf seinem Youtube -Kanal findest Du hunderte Videos zu allen möglichen Themen. Es ist beachtlich, was Alex in den vergangenen Jahren aufgebaut hat, ich kann seinen Content daher sehr empfehlen.

3. http://www.immocation.de

Die Seite vermittelt, ähnlich wie immlab.de super Content zum Thema. Insbesondere, wenn Du gerne konservativ planst, bist Du hier an der richtigen Adresse. Alles wird hier sehr vorsichtig und sorgfältig kalkuliert und mit höchster Seriösität vermittelt. Zudem gibt es nützliche Tools für Kalkulationen etc. 

4. http://www.richdad.com

Robert Kiyosaki ist Autor vieler Bücher, u. a. des New York Times – Bestsellers „Rich Dad, poor Dad“. Speziell dieses Buch gilt als absolutes „Muss“, wenn es darum geht, zu lernen wie ein Investor zu denken. Gerade Anfängern kann ich die Lektüre daher wärmstens empfehlen. Ich gebe zu, dass es teilweise etwas langatmig ist, aber es geht hier um die Inhalte. Das Buch ist auf Englisch und Deutsch erhältlich. Du findest weitere Infos unter richdad.com.

5. http://www.bodoschaefer.de

Abschließend möchte ich noch Bodo Schäfer erwähnen. Er ist zwar nicht auf das Thema „Immobilien“ spezialisiert, aber seit Jahrzehnten einer der erfolgreichsten und wichtigsten Coaches Deutschlands. Er hat ein ungeheures Wissen rund um die Themen „Finanzen“, „Vermögensaufbau“, „Motivation“ und „Persönlichkeitsentwicklung“. Ergänzend zu dem Fachwissen „Immobilien“ kann ich Bodo Schäfer und seine Kurse daher jedem nur empfehlen. 

Wenn Du also vor hast, erfolgreich in Immobilien zu investieren, dann kannst Du Dir meiner Meinung nach mit diesen wenigen Quellen ein unfassbares Wissen aneignen. Ich habe selber früher oftmals unterschätzt, wie viel Geld sich allein mit dem richtigen Know-How verdienen lässt. Ein paar kleine Änderungen bei einer Immobilienfinanzierung z. B. entscheiden am Ende darüber, ob Du mit ein und demselben Objekt 10% oder 30% Eigenkapitalrendite erwirtschaftest. Ob man es nun gut oder schlecht findet, das Sprichwort „Wissen ist Macht“ war noch nie so wahr. 

Ich wünsche Dir viel Freude beim Lernen und natürlich viel Erfolg bei Deinem Vermögensaufbau!